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Karl Veitschegger (2026) Erster April
und die Scherzlüge In ganz Europa und in
Nordamerika gibt es den Brauch, am 1. April Menschen durch eine Scherzlüge
zum Narren zu halten. „Jemanden in den April schicken“, sagt man bei uns
dazu. Die Lüge wird dann aufgedeckt durch den Ruf „April, April!“ Niemand weiß wirklich,
woher dieser Brauch kommt. Der beliebte Rückgriff auf römische Antike, Kelten
etc. überzeugt gar nicht. Manche meinen, man wollte dadurch einem Unglückstag
den Bann des Bösen nehmen. Der 1. April gilt ja in manchen Überlieferungen
als Geburts- und/oder Todestag des Judas Iskariot, der Jesus von Nazaret an
seine Feinde auslieferte. Manche wollen sogar wissen, der Teufel sei am 1.
April in die Hölle geworfen worden. Na ja. Klingt nach Grusellüge. Eigentlich gibt es nur
Spekulationen. Wenn Sie heute jemanden „in
den April schicken“, tun Sie es mit Maß und Ziel. Es wird in unseren Tagen
ohnedies schon zu viel gelogen, betrogen, verfälscht, schöngefärbt. Nicht nur
in Wirtschaft und Politik, auch im persönlichen Miteinander. Was verspricht
man sich nicht alles in guten Stunden? Und dann? Seien wir gut zueinander.
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