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Karl Veitschegger (2024) „An-himmeln“ — Gedanken zu Christi Himmelfahrt Haben
Sie schon einmal jemanden „angehimmelt“? So richtig? Dass die Freude an einer
anderen Person so groß war, dass etwas von dem spürbar wurde, was die
christliche Tradition „Himmel“ nennt: Glück, Wonne, Seligkeit — und dabei
(momentan gefühlt) kein Ende in Sicht? Hormone ermöglichen in uns solche
Glücksgefühle, sagt die Biochemie. Hormone sind bekanntlich „Botenstoffe“.
Alles nur Chemie? Oder sind sie vielleicht darüberhinaus auch „Boten“ einer
größeren Wirklichkeit? Ein Hinweis darauf, dass die Unendlichkeit unserer
Sehnsucht, die wir hier auf Erden nie ganz ungebrochen stillen können, auf
Erfüllung abzielt: Gottes „Himmel“? Unser
aller Zukunft? Gemeinsam mit allen, die wir lieben? „Wenn
ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen“, sagt
Jesus (nach Joh 12,32). Werden
wir durch ihn alles Schöne und Gute dort wiederfinden, aber diesmal
unzerstörbar? Nur Wunschtraum? Oder mögliche Erfüllung? — In meinem Kalender
steht jedenfalls: Christi Himmelfahrt. Ich
hoffe „mit Familiennachzug“. Wir sind doch seine Famiie? „I want to be in that number, when the saints go
marching in …“ Karl Veitschegger Zurück zur Startseite von Karl
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